Nervenaufreibendes Topspiel endet 2:2

Nervenaufreibendes Topspiel endet 2:2

Sonntag, 4. Juni 2023 Aus Von Dietmar Steringer

Quelle: www.match-day.de

Der TV Fredeburg hat im Titelrennen seinen ersten Matchball liegen gelassen, nach einem 2:2 gegen den FC Remblinghausen aber weiterhin beste Karten, den Sprung in die Bezirksliga am letzten Spieltag zu schaffen. 500 Zuschauer verfolgten das Spitzenspiel des 33. Spieltages, das vor allem in den ersten 45 Minuten aber wenig zu bieten hatte. Remblinghausen traf in der 41. Minute zwar das Tor, doch dem vermeintlichen 1:0 war ein Foulspiel vorausgegangen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann deutlich lebhafter, da die Wildsauelf gewinnen musste, um die eigene Ausgangslage zu verbessern und nach Punkten zum TV aufzuschließen. Fredeburgs Keeper Fabien Rams parierte in der 48. Minute einen Foulelfmeter von Lars Knippschild, woraufhin FC-Kicker Marvin Spork nur wenige Sekunden später wegen eines groben Foulspiels die rote Karte sah (49.). Trotzdem ging Remblinghausen in der 51. Minute in Führung, als Christian Dicke die Kugel aus 18 Metern in die Maschen hämmerte. Und auch in der Folge wusste sich die Wildsauelf in Unterzahl teuer zu verkaufen und durch Marc Hanses in der 61. Minute auf 2:0 zu erhöhen. Diesen Vorsprung brachte der Tabellendritte aber nicht ins Ziel, obwohl Gäste-Torhüter Felix Stratenschulte einen Elfmeter von Maximilian Steringer entschäfte (72.). Fredeburg hielt danach den Druck aber aufrecht und schaffte noch den Ausgleich. Nach dem 1:2 von Mika Witte (78.) war es 180 Sekunden später Tim Vogt, der zum Ausgleich traf (81.). Damit fehlte den Hausherren fortan nur noch ein Tor zum Gewinn der Meisterschaft, das in der Schlussphase aber nicht mehr fallen wollte. Dennoch hat Fredeburg weiterhin alles in der eigenen Hand und kann am letzten Spieltag mit einem Sieg in Olsberg Meister werden. Remblinghausen muss dagegen auf eine Niederlage des TV und einen eigenen Sieg gegen Meschede hoffen, um ein Entscheidungsspiel um die” Meisterschaft zu erzwingen.

“Natürlich ist es schade, dass wir vor dieser großen Kulisse den Aufstieg nicht perfekt gemacht haben. Trotzdem überwiegt nach diesem wilden Spiel die Erleichterung darüber, dass wir noch zum Ausgleich gekommen sind” teilte TV-Trainer Julian Steringer mit. FC-Coach Dirk Stratenschulte-Huss berichtete: “In der ersten Halbzeit war es kein gutes Spiel. Nach der roten Karte haben wir dann ein richtig gutes Spiel gemacht. Leider waren wir aber in Unterzahl nicht mehr in der Lage, in der Schlussphase alles zu verteidigen. Daher geht das 2:2 im Großen und Ganzen in Ordnung.”